Dienstag, 18. August 2015

Liebster Award 2015

Ich wurde nominiert. Von der lieben Nadine von Mama und die Matschhosen. Für den Liebsten Award 2015. ♥

Das ehrt mich und zeitgleich ist es der wohl letzte nötige Tritt, den ich gebraucht habe, um hier wieder aus der Starre zu erwachen. Das es im vergangen Jahr ruhig um den Blog geworden ist, bevor es überhaupt wirklich los ging, ist ja nachzulesen (oder eben auch nicht). Bei Facebook habe ich nach wie vor das eine oder andere gezeigt - jetzt wird es wieder Zeit für mehr Leben hier :D

Schon allein dafür tausend Dank an Nadine. ♥

Was der Liebster Award 2015 ist? Ich klau hier die kurze Zusammenfassung von Nadine:

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 Ein “Meet and Greet” der Bloggerszene. Es geht darum, die Köpfe hinter den Seiten kennenzulernen. Dazu stellen wir den Nominierten elf Fragen. Wer diese beantwortet, darf weitere Blogger nominieren – und ihnen elf Fragen stellen.
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Und hier nun die elf Fragen, die mir Nadine gestellt hat:
 
1. Welche Themen verbloggst Du?
 
Hier auf Pustezauberkuchen gehe ich meiner Leidenschaft nach. Dem Essen. In seiner schönsten Form. Derzeit hauptsächlich mit Gebackenem. Ich hoffe jedoch auf sehr viel weitere leckere Ideen.
 
2. Seit wann bloggst Du?
 
Hui. Das ist eine gute Frage. Seit 2002? Damals noch gar nicht so wirklich als "bloggen" einzustufen. Von 2003 (oder vielleicht doch schon seit 2002?)  bis 2011 bloggte ich unter Mondescheingefluester alles was mich bewegte, oder auch nicht. Ich bin jetzt sogar nochmal alle 144 Seiten zurück um zu sehen ab wann der Blog dort "läuft". 2006 beginnt er, die Beitrage davor sind bei vielen vielen Experimenten verloren gegangen :D Ich kann nix, aber krieg alles hin :D

3. Nervst Du Deine Familie mit der Bloggerei?
 
Nein. Pustezauberkuchen war ja doch ziemlich tot im vergangenen Jahr. Aber ich nerv meinen Herrn von und zu sehr mit Internetpräsenzen.
 
4. Was willst Du mit dem Blog erreichen?
 
Menschen sind entweder Sammler oder Jäger - ich sammle. Alles was mir schmeckt :D
 
5. Machst Du in irgendeiner Form Werbung für den Blog?
 
Nein. Wie man sieht, erledigen das andere für mich ♥
 
6. Könntest Du Dir vorstellen, auch zu einem ganz anderen Thema zu bloggen – und wenn ja, zu welchem?
 
Ja (das tu ich ja auch, so für mich *gg*) Alltag, Nervtag, Glückstag und sowas.
 
7. Wohin würdest Du gerne mal reisen?
 
Skandinavien. Irland. Hinter den Mond :D
 
8. Schreibst Du alle Beiträge so, dass Sie auch Deine Arbeitskollegen/Eltern/Feinde lesen dürften?
 
Ja. Das Internet vergisst nie.
 
9. Würdest Du Bilder Deiner Kinder online stellen?
 
Habe ich. Man kennt ihre Hände, ihre Füße, ihre Haare, und manche sogar ihr Gesicht.
 
10. Wieviel Zeit steckst Du in den Blog?
 
Definitiv zu wenig :D
 
11. Kannst Du einschätzen, wer Deine Leser sind?
 
Wenn ich mir die Statistiken bei Blogger anschaue nein. Grundsätzlich glaube ich ja schon zu wissen wer liest. 



Eigentlich dürfte ich jetzt weitere Blogger nominieren. Da ich mir aber ziemlich sicher bin, dass alle Blogs die ich so lese, bereits so ein Spielchen mitgemacht haben, freu ich mich jetzt einfach, selbst einmal dabei gewesen zu sein.
 
Danke! 
 
Minensie

Freitag, 8. August 2014

Urlaubsgrüße vom Kuchenteller

Jetzt wollte ich einen plumpen Titel für diesen kleinen Urlaubsgruß vom Kuchenteller schreiben und bin völlig angetan von der Bedeutung. Eigentlich wollte ich "Aloha Südseewölkchen" schreiben aber habt ihr mal Wikipedia dazu befragt was Aloha bedeutet?

Auszug aus Wikipedia:
"Aloha bedeutet nach einer volksetymologischen Erklärung der letzten Königin von Hawaiʻi, Liliʻuokalani: „Im Angesicht des Atems Gottes stehen“, sinngemäß vom Geist Gottes erfüllt sein oder seinen Lebensatem eingehaucht bekommen zu haben. Zitat der Königin Liliʻuokalani: „Kein Hawaiier hatte Erlaubnis dieses heilige Wort auszusprechen, … es sei denn, er war mit seinem Gegenüber in Harmonie …“ Das Wort Gott ist allerdings in aloha nicht enthalten, weshalb es auch nicht mit Grußformeln wie grüß Gott! vergleichbar ist."

Ich bin keine Hawaiianerin aber angesichts der tief heiligen Bedeutung lass ich es - auch wenns ein bisschen göttlich im Geschmack ist, was ich euch gleich zeigen werde. Aber ich schweife ab - zurück zum Thema!


Ich möchte euch nämlich das wohl schnellste Törtchen zeigen, das je meinen Küchentisch verlassen hat:

Ein Kokos-Ananas-Träumchen.




Was ihr dazu braucht:

- eine Springform (24 cm)
- einen übrigen (oder auch fertiggekauften) Rührteigkuchen ohne Schnick Schnack
- 500g Quark
- Kokosraspeln
- Kokossirup
- nach Bedarf Zucker
- Ananas aus der Dose
- Tortenguss "klar"

Wie ihr es zum Traum werden lasst:

1. Den Kuchen zerbröselt ihr und füllt ihn in eine mit Backpapier ausgelegte Springform. Dann legt ihr ein Stück Frischhaltefolie darüber, drückt die Kuchenkrümel fest an ohne das sie euch an den Fingern kleben bleiben und stellt die Springform beiseite.



2. Nun zur Quarkcreme. Quark in eine Schüssel geben. Und nun ist euer Gefühl gefragt. Kokosraspeln und Kokossirup gebt ihr frei nach Gefühl zur Quarkmasse. Durchrühren und zwischendurch probieren bis es euch genug kokosnussig schmeckt. Zwei Esslöffel Zucker hab ich dann am Schluss doch noch dazu gemacht, da ich nicht noch mehr Kokosgeschmack wollte, aber die Süße noch nicht ganz gestimmt hat. Die Creme darf ruhig frisch und cremig schmecken ohne dabei süß aufzufallen.



3. Nun nehmt ihr wieder die Springform und füllt die Creme auf den Krümelboden (Folie vorher runtermachen, falls die noch drauf liegen sollte!!). Auch hier funktioniert das gleichmäßige verteilen am besten mit einem Stück Frischhaltefolie das ihr auf die Creme legt und dann ohne geschmiere glatt streichen könnt.

(mit dem Spatel glatt gestrichen)
(mit der Folie glatt gestrichen)



4. Die Ananasscheiben in ein Sieb und mit einer Schüssel die Flüssigkeit auffangen. Die Ananasscheiben/-stücke dann nach Lust und Laune, gern auch mit wackelnden Hüften zur Musik, auf der Quarkcreme verteilen.


5. Falls die aufgefangenen Flüssigkeit weniger als 250 ml ergibt, gießt ihr diese mit Wasser auf 250 ml auf. In die kalte Flüssigkeit gebt ihr ein Päckchen Tortenguß "klar" verrührt es glatt und kocht es unter ständigem rühren auf. Eine Minute sollte es aufkochen, dann von der Herdstelle nehmen und je nach Produkt und Packungsanleitung sofort auf den Ananasscheiben verteilen oder die Flüssigkeit erst kurz (!! das heißt in dem Fall ein paar 20 Sekunden oder sowas) abkühlen lassen und dann auf den Ananasscheiben verteilen.




Das Südsee-Wölkchen ist nach dem Erkaltem des Tortengusses sofort zum Anschnitt bereit. In meinem Fall waren das dann nicht ganz 10 Minuten im Kühlschrank. Wenn es noch etwas im Kühlschrank gekühlt werden darf, ist sie sogar noch etwas schnittfester. Alles in allem sei aber gesagt, auch ohne Gelantine lässt sie sich wunderbar anschneiden ohne wie Brei auf dem Teller zu landen. Vom zerkrümeln des Kuchens (bei mir waren es die Reste der Sachertorte, die ich von die Ackergaul-Lady übrig hatte - Post wird folgen) bis zum Anschnitt waren es 30 Minuten. Nach weiteren 30 Minuten war noch genau ein Stück übrig :D

Viel Spaß Sommerkaffeeklatsch

Eure Minensie

Freitag, 27. Juni 2014

Für das Chaos zwischendurch

Heute hab ich ein kleines Rezept mit gebracht. Es ist ideal, wenn ihr eh schon Chaos in der Küche habt und es auf ein bisschen mehr Chaos nicht mehr drauf ankommt, ihr viel zu viel von einer Obstsorte (oder zwei) übrig habt, das ihr vor den Fliegen und evtl anderen Tierchen nicht mehr schafft einzeln zu essen oder aber einfach auf der Suche nach einem Kuchen seid, der sich binnen einer Stunde inklusive Backzeit zubereiten lässt, wenn sich unerwartet, Besuch ankündigt. Wenn man ganz viel Muse hat, kann man auch gleich zwei davon backen und den Zweiten Stück für Stück einfrieren und hat dann, im Ofen aufgetaut, in wenigen Minuten wieder einen backfrischen leckeren  Kuchen zur Hand, wenns mal schnell gehen muss.
Und nun ohne viel Tamtam - hier ist er, der schnelle (Blech-) 
Obststreuselkuchen für Zwischendurch:


Ihr braucht allem voran ein Blech. Und dann

Für den Teig:
- 200 g Magarine
- 180 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillinzucker
- 4 Eier
- 275 g Mehl
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Kilo Obst (i. d. R. ca. 6 Äpfel gerieben,  6 Birnen gerieben,  Kirschen entkernt)

Für die Streusel:
- 150 g Mehl
- 75 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillinzucker
- 75 g Butter

Habt ihr das alles, kann es losgehen:

1. Magarine (oder weiche Butter), Zucker, Vanillinzucker, Eier, Mehl und Backpulver in eine Schüssel und alles zu einem glatten Teig verrühren. Ich verarbeite die Zutaten in der niedergeschriebenen Reihenfolge, das Mehl heb' ich zum Schluss immer nur unter oder verrühre es kurz auf niedrigster Stufe vom Mixer. Aber ihr könnt euch da völlig austoben. Dem Teig ist es an sich egal, ob ihr eine Staubwolke produzieren wollt (erst Mehl, dann den Rest) oder nicht.



2. Das Backblech mit Backpapier auslegen und den sehr klebrigen Teig auf das Backpapier streichen. Ein weiteres Backpapier darauf zu legen, um den Teig gut zu verteilen, ist bei dieser Teigart nicht zu empfehlen. Außer ihr wollt zwei hauchdünne Obstkuchen machen. Dann ist das die ideale Technik dafür.






3. Auf dem Teig verteilt ihr nun das geraspelte Obst (Äpfel oder Birnen oder auch beides zusammen) oder die entkernten Kirschen aus dem Glas. Frische hab ich noch nicht probiert. Bei meinem Blech ist ein Glas Kirschen zu wenig, wie ich finde, 1,5 Gläser wären perfekt, 2 Gläser könnten für Platzmangel auf dem Obstkuchen sorgen. Das konnte ich noch nicht probieren. 1 Glas ist in jedem Fall ein sehr luftiges Vergnügen.





4. Und nun das Beste zum Schluss: Die Streusel! Aus Butter, Vanillinzucker, Zucker und Mehl Streusel "kneten" und großzügig auf dem Kuchen verteilen.





5. Bei 170°- 180° für ca. 30 Minuten bei Ober-/Unterhitze backen. Zu dunkel sollte der Kuchen nicht werden, er darf gern etwas blass aus dem Ofen geholt werden.

Leider hab ich es weder beim Apfel, noch beim Birnen, geschweige denn beim Apfel-Birnen oder Kirschkuchen geschafft, ein Bild vom fertigen Kuchen zu machen. Der wird jedesmal entweder so fix gegessen oder die Kamera ist viel zu weit entfernt. Heute gibts deswegen auch nur schnelle Handyfotos. Der Kuchen schmeckt warm fast noch besser als kalt. Deswegen ist es auch gar nicht schlimm, wenn der Kuchen frisch aus dem Ofen kommt, wenn gerade der Besuch eintrudelt.

Schneller geht es kaum. Bis auf das Obst, dass evtl geraspelt werden muss, ist es ein wunderbarer Alles-in-eine-Schüssel-und-los Kuchen. Mit Äpfeln esse ich ihn am liebsten. Was ich auf jeden Fall noch probieren werde - Obstmus. Das sollte genauso funktionieren. Anstatt geraspelten Apfel einfach Apfelmus drauf streichen. Vielleicht ist ja einer schneller als ich und probiert es vor mir :D

Viel Spaß beim backen!

Minensie



Freitag, 6. Juni 2014

Tausend und ein Kuchen - der Wunderkuchen

Als ich anfing, bei FB Backgruppen zu entdecken, redeten alle immer vom Wunderkuchen. Ich hatte spektakuläre Bilder im Kopf, stellte ihn mir wunderprächtig vor und war dann doch etwas enttäuscht, als es sich wie ein einfaches Rührkuchenrezept las. ABER. Der Wunderkuchen ist tatsächlich ein kleines Wunderküchlein. Er ist so variabel. Man kann ihn 100 Mal machen und jedes Mal kann er anders schmecken. Muss er nicht, aber die Möglichkeit besteht und das ist ja schon mal was. Außerdem lässt sich der Wunderkuchen gut zurecht schneiden und ist Formstabil (so würde ich es jetzt einfach mal bezeichnen). Somit idealer Kandidat für Motivkuchen :D

Deswegen hier zum Rezept (gut passend für eine 24er Springform):

Ihr braucht:


4 Eier
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 ml Öl
und jetzt das Wunder:
200 ml Flüssigkeit eurer Wahl (von Milch zu Saft bis Alkohol darf es alles sein, was ihr gern probieren wollt)
300g Mehl 
1 Päckchen Backpulver

Habt ihr all das zur Hand, könnt ihr sofort loslegen, andernfalls bleibt der Gang zum Einkaufsmarkt nicht aus. 

Und dann wird gerührt!

1. Die 4 Eier mit dem Zucker  und Vanillezucker schaumig rühren, bis ihr etwa die doppelte Menge in der Rührschüssel habt, als zu Beginn.


2. Dann das Öl und die gewünschte Flüssigkeit langsam in die Eier-Zuckermasse einrühren. (Ich mixe Öl und Flüssigkeit im Messbecher, ob das von Vorteil ist, weiß ich allerdings nicht :D ). 

3. Zu guter Letzt Mehl und Backpulver über die Masse sieben und unterrühren. Dafür nehm ich die niedrigste Stufe meines Handmixers. So wird der Teig weniger klumpig wie ich finde.

4. Den Teig in eine mit Backpier ausgelegte oder gefettete Form geben und bei 160° etwa 45 Minuten backen. Stäbchentest ist der beste Garant dafür, ob die 45 Minuten ausreichen oder nicht.

Bei mir reißt der Wunderkuchen oftmals in der Mitte, was allerdings nicht schlimm ist, da ich die meisten Kuchen eh von der "Kuppel" befreie. Der Kuchen ist so vielseitig einsetzbar. Mit Cremefüllung genauso lecker wie ohne.

Bisher hab ich folgende Varianten probiert:

Erdbeersaft
Milch
Amaretto
Kaba 
Bananensaft
Multivitaminsaft
Baileys
Zitronensaft
Kirschsaft

Alle waren durchweg lecker. Was ich mit Formstabil meine, zeige ich euch jetzt :D

Valentins kleiner Willkommenskuchen zur Geburt - Wunderkuchen mit Milch


 Der Bär zum Vernaschen mit einem Kopf voll Baileyswunderkuchen


 Der Eulennestkuchen zum Einjährigen Bestehen mit Multivitaminsaft


 Der Elektrolöwe mit Amaretto


Valentins Tauftorte - der 2te Stock mit Milch im Wunderkuchen

Meine erste Barbietorte mit Zitronensaft und dazu passend Zitronenfrischkäsecreme

Die Wiese des Trabis - Banansaft im Wunderkuchen in Bunt und etwas Verrückt

Und zu guter Letzt nochmal mit Milch - der Geburtstagskuchen meines Zwergleins



Viel Spaß beim wundern und backen :D

Minensie 

P.S. Ich habe jetzt alles mögliche an Bildern durchsucht und finde einfach kein Bild vom frisch gebackenem Wunderkuchen. Da muss ich wohl Abhilfe schaffen :D