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Dienstag, 3. November 2015

Die Ritter der Tafelrunde - Geburtstagsspezial



Hier wurde in den vergangen Tagen zu Ehren des Sir Herr von und zu großen Wuselzwerges Geburtstag gefeiert. So ein Kindergeburtstag kostet mich im Vorfeld immer sehr viel Kopfgrübeln. Was soll es im Kindergarten geben? Was für einen Kuchen? Was zum Abendessen? Deswegen mache ich nun einen kulinarischen Ausflug in die vergangenen Tage.

Hilfreich bei der Überlegung zum Thema Essen sind da in erster Linie die Vorgaben des Geburtstagskindes. Und die waren in diesem Jahr glücklicherweise sehr eindeutig. Rittergeburtstag. Von vorne bis hinten. Also trug ich in den Kalender des Kindergartens ganz ungenau "Ritterbuffet" ein und hoffte auf eine Eingebung bis zum Tag X.

Der Kuchen, da hatte ich gar kein Mitspracherecht, sollte ein Ritter-Turnier-Kuchen werden. Ohne Schokolade. (An sich gerne mit Fondant, aber aufgrund der rauen Mengen, die wir in den Tagen zuvor naschten, fiel auch diese Zutat aus dem Programm).

Zum Abendessen der Rittertafelrunde musste es etwas einfaches sein. Etwas, das gut vorzubereiten ging und das möglichst allen Kindern schmeckte. Mein Vorschlag war: Kartoffelecken. Der große Wuselzwerg stimmte begeistert zu. Mit Fisch! rief er. Und ich überlegte. Fisch? Ich teilte dem Sohnemann mit, dass nicht jeder gerne marinierten Hering ist und wir grübelten nach einer Alternative. Naheliegend stimmten wir uns auf Fischstäbchen ein. Das Kind glücklich und ich erleichtert. Alles absolut ohne Aufwand,  mit dem Hintergedanken, dass ich die gesamte Woche im Weiterbildungszentrum verbringen werde und somit nicht viel Zeit für viel Schnick Schnack hatte.

Der Tag X rückte näher und ich überlegte und grübelte, was es denn nun im Kindergarten genau geben sollte. Der große Wuselzwerg wusste es in diesem Fall leider auch nicht so genau. Er hätte im ersten Moment gerne einen Ritterturm-Kuchen aus Fondant gehabt, aber aus oben genannten Gründen stand Fondant nicht zur Auswahl. Ich überlegte kurz, ob ich Mini-Muffins mit Schokoladen-Turm-Kranz machen sollte, aber die Idee gefiel dem Geburtstagkind gar nicht. Und dann kam der Vorschlag: Pfannkuchen! Davon ließ sich der Bub nun nicht mehr abbringen. Pfannkuchen mussten es sein. So ganz akor mit dem wenig Schnick Schnack ging das nicht. Immerhin bedeuteten Pfannkuchen sehr frühes Aufstehen. Denn um die 70 Pfannkuchen buken sich nicht in 10 Minuten. Aber nun denn - Geburtstagswunsch und Mutterherz und sowas.

Somit sah der kulinarische Geburtstag des großen Wuselzwerges wie folgt aus:

Kindergartenbuffet
Pfannkuchentürme mit einem Snack-Drachen der in der Burg schläft (Erläuterung O-Ton Wuselzwerg)

Geburtstagskuchen - Ritterturnier. 
Playmobil sei dank, ganz ohne Aufwand und mit doppeltem Effekt - Geschenke gleich inklusive!

Und zu guter Letzt das geplünderte Abendbuffet. 
Vor Lauter Ritterturnierspielen hatte ich die zwei Bleche Kartoffelecken natürlich nicht fotografiert. Vielleicht erkennt man sie auf dem einen oder anderen nicht ganz leerem Teller?

***

Der Geburtstag kam dann am Wochenende mit einem Frühstück zum Abschluss. Da ich Brote/Brötchen schmieren mit Kindern auf dem Schoß etc. etwas nervig finde, bin ich da seit geraumer Zeit für Häppchen. Also gab es diese. Reichlich. In Form von gerolltem Brot. Dazu ein paar Vitamine, Weißwürste, Datteln im Speckmantel und Antipasti. Und natürlich Frühstückseiern. Harten 5-Minuten Eiern. Hachja.


Gerolltes Brot in deftig und in süß.

Zum naschen.

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Nach diesen Tagen der Ritter-Tafel-Runde sind wir vorallem eins - Rund! Der große Wuselzwerg war rundum zufrieden. Und somit bin ich es auch. Der kleine Wuselzwerg ist nun voller Vorfreude auf seinen Geburtstag. Das der noch ein halbes Jahr hin ist, ist dabei ganz nebensächlich.

Die Rezepte für die Pfannkuchen sowie dem gerollten Brot verlinke ich direkt im Text. Sonst würde das hier unendlich werden. 

Esset und trinket  (und rülpset und furzet - wenn man es ganz ritterlich mittelalterlich sagen will *hust*) !

Minensie

Montag, 2. November 2015

#Brotdosenparade

Hallo!

Ich bin so in Verzug. Ich weiß! Aber es gibt derzeit so viel zu tun! Ich verspreche auch, euch daran teilhaben zu lassen - nun aber erst einmal nach zweiwöchiger Pause die Brotdosenparade :D

***

 Montag gab es Reste. Pizzaaaaa-Reste. Nach so mancher anstrengenden Woche sind auch wir durchaus mal faul und bestellen Essen beim Italiener unseres Vertrauens. 

 Dienstag wollten die Jungs Laugenstange. Da braucht es auch nicht viel dazu. Dazu Brotchips, Gurken, Tomaten, Äpfel und Joghurt. 

 Mittwoch hieß es - Erdnüsse ole! Das kleine Zwergel mag zwar eigentlich gar keine, aber wenn er denn so vehemment fordert, soll er sie bekommen!

 Donnerstag wollte ich mal etwas Abwechslung hineinbringen. Karotten gab es schon eine Weile nicht mehr. Aber irgendwie waren die nicht sooooo gefragt.

Und Freitag gab es ein Fundstück. Hanuta in der leeren Brotdose. Was der Bub wohl da getauscht hat! Naja Naja. Leer ist leer.

***

Mehr Brotdosenparaden gibt es bei Instagram unter #Brotdosenparade. Dort könnt ihr gerne auch eure Brotdosen zeigen. Pia Drießen freut sich :D 

Ich bastle nun weiter am nächsten Beitrag und wenn die Geburtstagssause heute nicht gar so lange geht, dann geht er spätestens Morgen online :D

Habt einen guten Wochenstart!

Minensie

Montag, 7. September 2015

Weil und Aber - die Yumbox im Alltag

Heute habe ich mir fest vorgenommen, die Plus- und Minuspunkte, die Ah's und Oh's sowie die weil's und Aber's vorzustellen. Von was überhaupt? Von der Yumbox. In vielen vielen Elternblogs geht sie gerade hausieren, begleitet kleine und große Zwerge und lässt dennoch einige Fragen offen.








Zunächst einmal. Warum ist diese Box so ein Muss-ich-haben-Ding?

... weil sie superschick ist, mit hochglänzendem Hartplastik
... weil sie super stabil ist
... weil sie im handumdrehen jeden gewöhnlichen Snack aufpeppt, rein optisch
... weil sie superdicht ist. Joghurt, Dips, Soßen. Alles bleibt in seinem jeweiligen Fach! (Auch bei Sturz. Das haben wir bereits unfreiwillig testen dürfen)
... weil sie leicht zu handhaben ist. Selbst kleine Hände bekommen sie problemlos auf, was jedoch nicht heißt, dass sie einfach aufgeht (im Rucksack z. B.)
... weil sie Kinderaugen zum leuchten bringt (und die von Vätern. Unserem zumindest)
... weil sie selbst Brotmuffel zum naschen anregt.

Bei einem stolzen Preis von 29,95 € sollte auch alles passen. Da es aber aus meiner Sicht durchaus auch einige Dinge gibt, die nicht so optimal an dieser Brotzeitbox sind, möchte ich die niemandem vorenthalten.

.... aber sie ist schwer. Unbefüllt bringt die Yumbox mit den kleinen Fächern 479 Gramm. auf meine Küchenwaage. Die Yumbox mit den großen Fächern 484 Gramm. Es sollte einem also bewusst sein, dass die Zwerge da durchaus zu schleppen haben. Bei unserem Kindergarten von ca. 15 m (nicht Luftlinie, sondern Fußweg) ist es ein Gewicht, dass nicht weiter auffällt. Bei Wanderungen bin ich mir nicht sicher, ob das die allerkleinsten wirklich gut fänden. Jedoch muss die Stabilität wohl irgendwie "ins Gewicht" fallen. Und das ist sie ohne Zweifel.

.... aber sie rutscht leicht über den Tisch. Um nicht zu sagen, sie ist irgendwie sehr glatt. Hochglänzend und glatt. Gummifüßchen wären witzig und sinnvoll. Im Kindergarten kann ich mir vorstellen das unsere schon so manche Slideshow hingelegt haben.

... aber sie verrät jeden Mitesser. Durch die hochglänzende Oberfläche sieht man wirklich jeden Fingerabdruck. Das ist bei Kinderhänden irgendwie. Lustig.

... aber die Yumbox mit den kleinen Fächern hat ein wirklich sehr kleines rundes Fach. Da passt leider nichtmal eine Knabbereule rein. Deswegen bleibt es meistens verwaist. Schade. Für Dips ist es meinem Zwerg auch fast zu wenig. Aber nur fast.

Trotz aller Abers - ich würde sie immer und immer wieder kaufen. Es tat zwar im ersten Moment weh, schließlich brauche ich sowas in doppelter Ausführung, aber die Investition hat sich in jedem Fall gelohnt. Mein großer Wuselzwerg ist so glücklich, dass er endlich Joghurt dabei haben kann, ohne das er zwei oder gar drei Brotdosen auspacken muss. Dadurch gibt es auch gleich weniger Abfall. Wir kaufen unseren Joghurt in Gläsern und zuvor war ich immer wieder gezwungen entweder extra Joghurt in kleinen Portionen zu kaufen oder in für Kinder kaum zu öffnende kleine Dosen zu packen. Jetzt geht sogar problemlos das Knackmüsli mit.

Sein Kind damit glücklich machen kann man unter www.bentoshop.de - dort gibt es neben der Yumbox auch allerlei Zubehör zum verschönern der Brotzeit sowie andere praktische Brotzeitdosen für die Großen und Kleinen. Neben einem Tupperdosen-Schrank wäre ein Bento-Schrank definitiv notwendig! Es gibt dort wirklich sehr viel tolle Sachen! Ich stöber nicht gerne in Online-Shops - der hier ist da eine große Ausnahme!

Und jetzt lass ich noch ein paar Bilder sprechen.








Minensie

Montag, 31. August 2015

Ich packe meine Brotdose und nehme mit....

Unter den Elternbloggern ist es kein unbekanntes Phänomen - das fotografieren, zeigen und dekorieren der Brotdosen, die den Weg in die Kitas, Kigas und Schulen findet. Pia Drießen hat diese Parade ins Leben gerufen und mit dem Hashtag #Brotdosenparade kann man bei Instagram die morgendlichen Freuden teilen. Nur so am Rande. Ich bin mit Facebook schon völlig überfordert und lasse deswegen vorerst die Finger von weiteren Internetdingen.
Wir sind seit etwa einem Monat glückliche Besitzer zweier Yumboxen (gekauft und schon seit langem der Sucht verfallen unter: http://bentoshop.de/ ). Die sind nicht nur sehr hübsch, die sind vorallem auch praktisch. Wir haben je eine mit kleinen Fächern und eine mit einem etwas größerem Fach für Brot. Das zeigt, wie unterschiedlich meine zwei Wuselzwerge sind - der Große ist kein großer Anhänger von Vielfalt in Brotdosen, der Kleine nascht gerne und am liebsten von allem. Und da diese Brotzeitboxen ja diese Superplusqualifikation des Joghurt-Rettens ohne Joghurtbecher inne haben, ich mir jedoch sehr sehr lange nicht vorstellen konnte, ob und wie das funktionieren soll, habe ich nun eine Woche lang die Brotdosen meiner Wuselzwerge fotografiert. Nach dem richten und nach dem nach Hause bringen. Die erste Kindergartenwoche nach den großen Ferien war jetzt vielleicht nicht der idealste Zeitpunkt, um damit zu beginnen, da fast jeden Tag ein Kind Kindergeburtstag im Kindergarten feierte, aber für einen Vergleich und für eine Ansicht, was diese hochgepriesenen Boxen tatsächlich halten, was sie versprechen, reicht es allemal. Und nun - hier meine Brotdosenparade der vergangenen Woche.

Wir starten die Woche mit Sternenbrot, Käsewürfel, Joghurt und Gemüsesticks. Der Große ist leider ein wirklich sehr schlechter Gemüse und Obst Esser, dennoch biete ich ihm das immer und immer wieder an. Aufgrund seiner schweren Neurodermitis in den ersten zwei Lebensjahren wurde er quasi zum Essensquengeler erzogen. Is so. Kann ich nicht ändern. Ändert sich von allein. Irgendwann.

Dienstag packte ich die Boxen mit bedacht. Kindergeburtstag der Erste stand an. Brottaler mit Käsewürfeln und Joghurth für den Großen - Brottaler, Käsewürfel und Weintrauben für den Zwerg.

Mittwoch verdrängte ich wohl, dass der nächste Kindergeburtstag anstand. Ich wusste, dass diese Brotdosen das Abendessen werden, als ich die vielen Muffins gesehen habe, die in die Gruppe getragen wurden :D Abends gab es dann eben Brottaler mit Gemüsesticks und Tomaten-Mozarella. Der Joghurt wurde dann direkt nach dem Kiga gessen. Den ganzen Tag nichts gegessen und so...

Donnserstag packte ich also auch fleißig Vielfalt ein. Brottaler und Brotsterne mit Tomaten Mozarella, Eiern, Weintrauben und Garteneigenen Brombeeren für den Zwerg, Brottaler und Brotsterne, Eier, Joghurth, Müsli und Kohlrabitaler/-sterne für den Großen. Kindergeburtstag der Dritte hatte ich auch diesmal völlig ignoriert. Demnach gab es auch diesmal Brotdoseninhalt am Nachmittag bzw. Abend.

Freitag witterte ich dann meine Chance. Kein Geburtstag. Munteres einpacken. Beim Großen reichlich Brottaler und -sterne, Käsewürfel, Karottensticks, natürlich Joghurt und Fleischküchle. Beim Zwergl Brottaler und -sterne, Käsewürfe, Fleischküchle, Weintrauben, Brombeeren und Tomaten.

Wie man sieht - sieht man nicht viel. Die Brotdosen sind wirklich 100% auslaufsicher. Selbst Stürze halten alles an Ort und Stelle. Mein großer Wuselzwerg ist so unbeschreiblich stolz auf seine Box und kann sein Glück kaum fassen, dass er nun täglich Joghurt dabei haben kann, ohne Plastikbecher aufzumachen und den Müll wieder mitzunehmen oder die unsagbar schwergängigen kleinen Tupperdosen aufmachen  zu müssen, wobei er jedes mal den halben Joghurt verteilte. Kinder. Kraft. Flugkraft. Man kann es sich vorstellen oder?

Und morgen geht es wieder weiter. Meine kleinen Highlights am Morgen - Brotdosen schmücken.

Ihr könnt unter dem oben genannten Hashtag #Brotdosenparade bei Instagram gerne eure Brotdosen zeigen. Da gibt es ja allerhand schönes. Nicht nur für Kinder. Brotzeit muss nicht immer Brot, Butter und Belag sein. Das kann auch gerne mal etwas Farbe in den Alltag bringen.

Welche Vorteile und auch welche Nachteile unsere Yumboxen haben, werde ich bei Zeiten noch einmal seperat aufzeigen.

Viel Spaß beim Brot zeigen!

Minensie